GQuadruplexStruktur
GQuadruplexStruktur bezeichnet eine nicht-kanonische Struktur der Nukleinsäuren, die durch guaninreiche Sequenzen entsteht. Aus vier Guanine bilden planare G-Tetraden durch Hoogsteen-H-Bindungen; diese Tetraden können sich zu einem stapelbaren G-Quadruplex zusammenschließen. Die Struktur wird durch Kaliumionen (K+) stabilisiert. GQuadruplexStruktur kann sowohl in DNA als auch in RNA auftreten; Topologien und Loop-Konfigurationen hängen von Strangorientierung und Sequenz ab. Typen umfassen parallele, antiparallele und gemischt orientierte Topologien; Länge und Lage der Loops beeinflussen Stabilität und Erkennung.
Vorkommen und Funktion: GQuadruplexStruktur kommen häufig in guaninreichen Regionen vor, insbesondere in Telomeren (TTAGGG-Repeats) und in
Nachweis und Forschung: Nachweismethoden umfassen CD-Spektroskopie zur Bestimmung der Topologie, NMR- und Röntgenkristallisation; chemische Abdrücke sowie