Fermentierbarkeit
Fermentierbarkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Substrats, durch Mikroorganismen in einem Fermentationsprozess bzw. im menschlichen Verdauungssystem abgebaut und verstoffwechselt zu werden. Sie beschreibt, wie schnell und wie vollständig ein Stoff in Endprodukte wie Gase, kurzkettige Fettsäuren oder andere Metaboliten umgesetzt wird. In der Praxis spielt sie eine zentrale Rolle in der Ernährung, der Lebensmitteltechnologie und der Biotechnologie.
Die Bestimmung der Fermentierbarkeit hängt von der Substratstruktur ab. Wichtige Einflussfaktoren sind Monomerart, Art der glykosidischen
Messmethoden reichen von in vitro Fermentationsassays (Gasausstoß, pH-Veränderung, Bildung kurzkettiger Fettsäuren) bis zu in vivo Analysen,