EnhancerInteraktionen
Enhancerinteraktionen beschreiben die funktionale Beziehung zwischen Enhancern, cis-regulatorischen DNA-Elementen, und ihren Zielgenen. Durch Chromatin-Schleifen bringen sich Enhancer räumlich in Nähe zum Promotor, wodurch Transkriptionsaktivität erhöht wird. Die Kontakte sind oft abstandsunabhängig und orientierungsunabhängig und werden von Transkriptionsfaktoren, Koaktivatoren sowie Architekturproteinen wie Mediator und Cohesin vermittelt. Gleichzeitig können Insulatoren oder Topologiegrenzen die Reichweite solcher Kontakte begrenzen.
Eigenschaften umfassen Kooperativität mehrerer Enhancer, Redundanz und Robustheit (Shadow-Enhancers) sowie die Bildung von Regulierungsclustern, sogenannten Super-Enhancers.
Typen der Interaktionen schließen Promoter-Enhancer-Kontakte und Enhancer-Enhancer-Kommunikation innerhalb regulatorischer Hub-Strukturen ein. Neben der physischen Kontaktbildung kann
Techniken zur Untersuchung umfassen 3C-basierte Methoden (3C, 4C, Hi-C) und ChIA-PET, die Kontakte im Genom kartieren,
Die Bedeutung von Enhancerinteraktionen liegt in der Regulierung von Entwicklung, Differenzierung und Gewebespezifischer Genexpression. Störungen oder