Diffusionskontrolle
Diffusionskontrolle bezeichnet ein Regime in Prozessen, bei dem die Rate oder der Durchsatz durch die Diffusion der beteiligten Spezies bestimmt wird, statt durch die innere Umwandlung oder den Reaktionsmechanismus. Der Begriff findet Anwendung in Chemie, Physik, Materialwissenschaft und Pharmakologie. Typischerweise unterscheidet man diffusionkontrollierte von reaktionskontrollierten Prozessen; bei diffusionkontrollierten Abläufen ist die Wahrscheinlichkeit einer Reaktion bei zufälligen Begegnungen hoch, und der Transport der Teilchen durch den Stoff ist der limitierende Faktor. Theoretisch bildet das Smoluchowski-Modell die Grundlage, ergänzt durch das klassische Fick'sche Diffusionsgesetz.
In der Lösungskinetik bedeutet Diffusionskontrolle, dass die Grenzrate einer Reaktion durch die Diffusion der Reaktanten zu
In der Pharmakologie und der Materialwissenschaft beschreibt Diffusionskontrolle oft die Freisetzung oder Aufnahme von Substanzen durch
Zu den Limitationen gehört, dass in vielen Systemen Diffusion und chemische Reaktionen zusammenwirken, sowie strukturelle Eigenschaften