Diffusionseinschränkung
Diffusionseinschränkung bezeichnet in der medizinischen Bildgebung eine verringerte, eingeschränkte Beweglichkeit von Wasser-Molekülen in Gewebe. Sie wird vor allem in der Diffusionsgewichteten Magnetresonanztomografie (DWI) sichtbar und geht typischerweise mit einem niedrigen Wert im zugehörigen ADC-Map (Diffusionkoeffizient) einher. Diffusionssignale liefern frühe Hinweise auf zelluläre Veränderungen im Gewebe und sind besonders relevant in der Notfalldiagnostik des Gehirns.
Der zugrunde liegende Mechanismus ist meist eine zytotoxische Degeneration: Bei akuter Ischämie sinkt die Energieproduktion, die
Diffusionsrestrictive Signale finden sich in der Regel als Hyperintensität auf DWI-Bildern und korrespondieren mit niedrigen Werten