CacheVerwendung
CacheVerwendung bezeichnet die Nutzung von Cache-Speicher, um den Datenzugriff zu beschleunigen, indem häufig benötigte Informationen vorübergehend gespeichert werden. Caches arbeiten hierarchisch und setzen teurere Speicherschichten durch schnelleren Zwischenspeicher außer Kraft. Typische Cacheformen sind CPU-Caches (L1/L2/L3, Instruction/Data), Web-Caches (Browser-, Proxy- und CDN-Caches) sowie Anwendungs- und Dateisystem- bzw. Datenbank-Caches.
Das Grundprinzip beruht auf Lokalisität: temporale Lokalisität (wiederholter Zugriff auf kürzlich genutzte Daten) und räumliche Lokalisität
Strategien und Politiken umfassen Replacement-Politiken wie LRU, LFU oder FIFO, die bestimmen, welcher Eintrag entfernt wird.
Architekturen und Muster schließen ein Cache-aside (Anwendung verwaltet Cache separat), Read-through/Write-through (Cache fungiert als integrierter Zwischenspeicher)
Vorteile sind geringere Latenz, entlastete primäre Speicherquellen und bessere Skalierbarkeit. Nachteile umfassen potenzielle Dateninkonsistenz, erhöhte Komplexität,
Best Practices umfassen sinnvolle TTL- und Cache-Control-Regeln, ETag-Validierung, robuste Invalidation, Schutz sensibler Daten im Cache sowie