Bewegungsfeldern
Bewegungsfelder bezeichnet im biomechanischen und motorischen Kontext die Menge der Bewegungen, die ein Körperteil oder der gesamte Körper unter gegebenen Bedingungen ausführen kann. Sie umfassen die räumlichen Richtungen, die Bewegungsbreite (Amplitude) und die zeitliche Dynamik der Bewegungen sowie die möglichen Geschwindigkeiten und Beschleunigungen. Die Bewegungsfelder ergeben sich aus dem Zusammenspiel von Gelenkstrukturen, Muskelkraft, neuromuskulärer Steuerung und äußeren Einflüssen wie Haltung, Belastung oder Reibung.
Bewegungsfelder lassen sich in zwei Ebenen unterscheiden: das anatomische Bewegungsfeld, das die maximal theoretisch möglichen Bewegungen
Messung und Analyse erfolgen oft durch Bewegungsquantifizierung wie die Bestimmung des Bewegungsumfangs (ROM) mittels Goniometer oder
Anwendungen finden sich in der Rehabilitation, Sportwissenschaft, Ergonomie und Robotik. In der Therapie dienen Bewegungsfelder der