Amdahlsche
Das Amdahlsche Gesetz, benannt nach Gene M. Amdahl, ist ein fundamentales Prinzip der Parallelverarbeitung. Es beschreibt die theoretische Obergrenze des Beschleunigungsfaktors (Speedup) eines Programms bei der Ausführung auf mehreren Prozessoren, basierend auf dem Anteil p des Programms, der parallelisiert werden kann. Dabei gilt p im Intervall von 0 bis 1 und die Anzahl der Prozessoren n ≥ 1. Die Speedup-Formel lautet S(n) = 1 / ((1 - p) + p/n).
Interpretation: Der seriell auszuführende Anteil (1-p) limitiert den maximal möglichen Speedup. Je größer p, desto größer
Anwendung und Einschränkungen: Das Gesetz dient zur groben Abschätzung der Skalierbarkeit und zur Identifikation von Engpässen.
Historisch wurde das Amdahlsche Gesetz 1967 von Gene M. Amdahl eingeführt und ist seither ein grundlegendes