operativsystemplattformen
operativsystemplattformen bezeichnet die Gesamtheit der Betriebssysteme, die als Grundbaukasten für die Laufzeit von Softwareanwendungen dienen. In der Praxis werden die Begriffe häufig synonym mit „Betriebssystem-Architekturen“ verwendet und können in drei Hauptkategorien unterteilt werden: monolithische Systeme, modulare Systeme und virtuelle Plattformen. Monolithische Systeme wie Windows NT, UNIX und Linux haben ein einheitliches Kernel-Design, das sämtliche Hardwaretreiber, Prozessmanagement und Speicherverwaltung integriert. Modulare Systeme, etwa macOS und moderne Linux‑Distributionskernels, bauen auf einem Microkernel‑Grundstein und ergänzen mit Benutzermodulen zusätzliche Dienste. Virtuelle Plattformen, hervorgerufen durch Virtualisierungstechnologien wie VMware ESXi oder Microsoft Hyper‑V, stellen virtuelle Maschinen bereit, die mehrere Betriebssysteme gleichzeitig auf derselben physischen Hardware ausführen können.
Die Auswahl einer operativsystemplattform bestimmt die Kompatibilität von Anwendungen, die Sicherheitsarchitektur und die Performance. Entwickler setzen
Trotz der Konzentration auf universelle Betriebssysteme bleibt die Vielfalt der operativsystemplattformen ein entscheidender Faktor für die