gelkonzentration
Gelkonzentration bezeichnet den Anteil des gelbildenden Polymers in einer Gelierungslösung, gemessen vor dem Gelieren. Üblich ist die Angabe als Gewichtsprozent (w/v). In der Gelgelektrophorese beeinflusst die Gelkonzentration die Porengröße und damit die Trennauflösung: höhere Konzentrationen erzeugen feineres Netz und ermöglichen die Trennung kleiner Moleküle; niedrigere Konzentrationen lassen größere Moleküle besser durchtreten. Typische Werte: Agarosegels liegen meist im Bereich von etwa 0,5 bis 3 %, je nach Größe der zu trennenden Moleküle; Polyacrylamidgele reichen typischerweise von ca. 3 bis 20 %.
In Hydrogelsystemen beschreibt die Gelkonzentration das Verhältnis von Polymer zu Lösung und wirkt sich auf Festigkeit,
Bestimmung und Messung: Die Gelkonzentration ergibt sich aus der Zusammensetzung der Gelierungslösung. Zur Charakterisierung dienen rheologische
Hinweis: Gelkonzentration ist kein fest definierter physikalischer Begriff, sondern eine praxisnahe Bezeichnung, die je nach Anwendungsgebiet