emotivismus
Emotivismus ist eine metaethische Theorie, nach der moralische Urteile primär Ausdruck emotionaler Haltungen und nicht Tatsachenbehauptungen sind. In dieser Sicht dient moralische Sprache vor allem dem Ausdrücken von Zustimmung oder Ablehnung und dem Beeinflussen von Einstellungen und Handlungen, weniger dem Feststellen von objektiven Gegebenheiten. Ein Satz wie „Töten ist falsch“ wird daher nicht als wahre oder falsche Behauptung gesehen, sondern als Ausdruck von Missbilligung gegenüber Töten.
Historisch wird der Emotivismus stark mit A. J. Ayer und seinem Werk Language, Truth and Logic (1936)
Kritik und Diskussion: Emotivismus wird oft dafür kritisiert, moralische Kompetenz und Gründbarkeit zu leugnen, die Vorstellung