Vierbeinigkeit
Vierbeinigkeit bezeichnet in der Differentialgeometrie und der allgemeinen Relativitätstheorie die Fähigkeit, an jedem Punkt einer vierdimensionalen Lorentz-Mannigfaltigkeit einen lokalen orthonormalen Rahmen zu definieren. Ein solcher Viererrahmen besteht aus vier Vektorfeldern e_a^μ, die die Tangentialräume spannen und die lokale Minkowski-Metrik η_ab liefern. Die Raumzeitmetrik g_μν ergibt sich aus der Vierbeinformel g_μν = η_ab e^a_μ e^b_ν. Die Indizes a,b sind lokale Lorentz-Indizes, μ,ν Koordinatenindizes. Damit wird die Geometrie durch eine Menge lokaler Frames beschrieben, wodurch globale Lorentz-Symmetrie als lokale Symmetrie sichtbar wird.
Der Vierbeinansatz erleichtert die Kopplung an Fermionen, da gamma-Matrices im gekrümmten Raum durch γ^μ = e^μ_a γ^a eingeführt
Global betrachtet existiert eine Vierbeinigkeit nicht immer auf dem gesamten Mannigfaltigkeitsraum. Ein globaler Vierbeinfeldensatz erfordert, dass