Tokenflussregeln
Tokenflussregeln beschreiben die Bedingungen, unter denen Token in einem Sprachverarbeitungsprozess auftreten und weitergegeben werden. Sie legen fest, welche Tokenarten in bestimmten Kontexten zulässig sind, wie Token transformiert oder zusammengeführt werden und wie Fehler bei der Tokenisierung behandelt werden. Sie ergänzen die Grammatik, indem sie auf Tokenebene Constraints definieren, die das spätere Parsen erleichtern. Typisch kommen sie in Systemen zum Einsatz, die Lexer und Parser koppeln, etwa in Compilern, Interpreter-Toolchains oder DSL-Entwicklungswerkzeugen.
Eine Tokenflussregel kann festlegen, dass nach bestimmten Tokenarten kein anderes Token folgen darf, oder dass mehrstellige
Technisch werden Tokenflussregeln häufig in Verbindung mit Lexern und Parser-Generatoren verwendet. Der Lexer erzeugt Tokenströme gemäß
Die Bezeichnung variiert; in der Praxis werden ähnliche Konzepte auch als Tokenisierungskonventionen, Tokenflusslogik oder Scanner-Constraints bezeichnet.