Schlüsselkonten
Schlüsselkonten bezeichnet in der Buchführung Konten, die als zentrale Sammel- oder Kontrollkonten fungieren. Sie fassen die Buchungen aus vielen Einzelkonten zusammen und liefern eine übersichtliche Darstellung der wesentlichen Werte im Hauptbuch. In der Praxis dienen Schlüsselkonten als Brücke zwischen Nebenbüchern (wie Debitoren, Kreditoren, Lagerbestände oder Gehaltsabrechnungen) und dem allgemeinen Kontenbild. Die einzelnen Transaktionen werden zunächst in den Nebenbüchern erfasst; deren Summen fließen in das entsprechende Schlüsselkonto, von dem aus die Salden überprüft und am Periodenende mit den entsprechenden Gegenkonten ausgeglichen werden. Dadurch wird die interne Kontrolle gestärkt und das Reporting vereinfacht.
Schlüsselkonten finden typischerweise Anwendung in der Finanz- und Leistungsrechnung: als Sammelkonten für Forderungen und Verbindlichkeiten, Bestandskonten
Zu den Vorteilen von Schlüsselkonten gehören eine verbesserte Übersicht, einfacheres Controlling und effizienteres Reporting. Nachteile ergeben