Schließelemente
Schließelemente (auch geschlossene Elemente) bezeichnet man in der Mengen- und Ordnungslehre als jene Elemente eines Struktursystems, die Fixpunkte eines Abschlussoperators sind. Gegeben sei eine Menge L mit einem Abschlussoperator cl: L -> L, der die Eigenschaften Extensivität, Monotonie und Idempotenz erfüllt: Für alle x gilt x ≤ cl(x), falls x ≤ y dann cl(x) ≤ cl(y), und cl(cl(x)) = cl(x). Ein Element x ∈ L heißt Schließelement, wenn cl(x) = x. Die Menge der Schließelemente bildet eine Abschlussmenge (Closure System) und entspricht der Fixpunktmenge von cl.
In der Topologie sind die Schließelemente genau die abgeschlossenen Mengen eines Raums. Eine Teilmenge A ⊆ X
Beispiele: Im Vektorraummodell mit dem Abschlussoperator span(S) – der durch die lineare Hülle von S definiert ist
Wichtige Eigenschaften: Schließelemente bilden eine Teilstruktur, die mit der zugrunde liegenden Ordnung gut verträglich ist und