Restpopulationen
Restpopulationen bezeichnet in der Ökologie die verbliebenen Populationen einer Art oder Unterart, nachdem die Gesamtheit der Populationen stark zurückgegangen ist. Sie treten häufig in isolierten Teilgebieten auf und können genetisch ein verarmtes Genpool aufweisen. Der Begriff wird in Naturschutz- und Biodiversitätsforschung verwendet, um verbliebene Bestände zu charakterisieren, die das Potenzial für eine spätere Rekolonisation oder eine Erhaltung genetischer Vielfalt darstellen.
Typische Merkmale sind geringe Populationsgrößen, fragmentierte Verbreitung, begrenzte Ressourcen und erhöhte Anfälligkeit für Inzucht, Stochastik und
Schutz- und Managementmaßnahmen umfassen Habitatverwaltung, Wiederherstellung von Lebensräumen, Förderung von Korridoren zwischen Fragmenten, Translocation sowie ex-situ-Programme
Die Bedeutung von Restpopulationen liegt darin, dass sie als genetische Reservoire fungieren können und eine Ausgangsbasis