Reproduktionstechniken
Reproduktionstechniken bezeichnet Verfahren und Technologien, die die menschliche oder tierische Reproduktion unterstützen, beeinflussen oder ersetzen. In der Biotechnologie und der medizinischen Fortpflanzungsmedizin umfasst der Begriff sowohl Verfahren zur künstlichen Befruchtung als auch Methoden der Zucht und der Stammzellforschung. Historisch bildeten die ersten erfolgreichen künstlichen Befruchtungstechniken in den 1970er/1980er Jahren den Grundstein der Reproduktionsmedizin; seitdem wurden Verfahren wie IVF (In-vitro-Fertilisation), ICSI (intrazytoplasmatische Spermieninjektion) und die Kryokonservierung von Spermien, Eizellen und Embryonen etabliert. Neue Techniken ermöglichen zudem Präimplantationsdiagnostik, die Auswahl genetisch geeigneter Embryonen.
Wichtige Techniken umfassen: künstliche Befruchtung durch Insemination; IVF; ICSI; Embryonentransfer; Kryokonservierung von Gameten und Embryonen; Eizell-
Anwendungsbereiche sind Behandlung von Unfruchtbarkeit, Forschung sowie Tier- und Pflanzenzucht. Ethik, Recht und Gesellschaft beeinflussen die