Replikastandorte
Replikastandorte bezeichnet in museologischen und kulturwissenschaftlichen Diskursen die Orte, an denen Repliken von Artefakten ausgestellt, gelagert oder zugänglich gemacht werden. Repliken sind in der Regel maßstabsgetreu hergestellte Kopien, die das Original nicht ersetzen, sondern zu Bildungs- und Forschungszwecken dienen. Der Begriff umfasst sowohl physische Standorte als auch digitale oder virtuelle Räume, in denen Repliken präsent sind.
- Permanente Ausstellungen in Museen und Ausstellungshäusern
- Wechselausstellungen und Leihprojekte
- Bildungs- und Forschungseinrichtungen wie Universitäten und Schulen
- Öffentliche Gedenkstätten und rekonstruktive Projekte
- Digitale oder virtuelle Sammlungen und Online-Ausstellungen
- Schutz des Originals durch ausgelagerte Repliken
- Vermittlungs- und Lernfunktion durch anschauliche Nachbildungen
- Erhöhte Zugänglichkeit für Publikum, Wissenschaft und Bildung
- Erleichterung von Leihverkehr und Konservierung durch weniger sensible Objekte
- Unterstützung von Restaurierung und restauratorischen Demonstrationen
- Sicherung von Qualität, Materialtreue und Konservierung
- Urheber- und Provenienzfragen bei der Reproduktion
- Rechtliche Regelungen zu Replikaten und Nutzungsrechten
- Betriebskosten und logistische Anforderungen bei Standortenwechseln
- Virtuelle 3D-Modelle und Online-Sammlungen
- Augmented- und Virtual-Reality-Umgebungen
- Digitale Lehr- und Forschungsplattformen
Beispiele für den Einsatz umfassen naturhistorische, archäologische oder kunsthistorische Repliken, die in Schulen, Museen oder digitalen