Rahmengeometrie
Rahmengeometrie ist die geometrische Beschreibung von Mannigfaltigkeiten mittels Rahmen statt einer reinen Koordinatenbasis. Ein Rahmen besteht aus n linear unabhängigen Vektorfeldern, die eine lokale Basis des Tangentialraums bilden; das entsprechende Ko-Frame liefert die dualen 1-Formen e^a. Die Gesamtheit aller Rahmen ergibt das Rahmenbündel, ein Trägerbündel mit Strukturgruppe GL(n) bzw. bei einer gegebenen Metrik SO(n) bzw. SO(p,q). Eine lokale Auswahl von Rahmen, also ein Rahmenfeld, ermöglicht es, die Geometrie unabhängig von Koordinaten zu beschreiben.
Aus einem Rahmen lässt sich die Metrik durch g = η_ab e^a ⊗ e^b rekonstruieren, wobei η die kanonische
Anwendungsbeispiele umfassen die Tetrad- oder Vierbeinfomalis in der Allgemeinen Relativitätstheorie, bei der die Metrik aus orthonormalen