Quadraturverfahren
Quadraturverfahren sind numerische Methoden zur näherungsweisen Bestimmung bestimmter Integrale. Sie ersetzen das Integral durch eine gewichtete Summe der Funktionswerte an ausgewählten Stellen: ∫_a^b f(x) dx ≈ ∑_{i=1}^n w_i f(x_i). Die Wahl der Stützstellen x_i und der Gewichte w_i bestimmt Genauigkeit und Stabilität des Verfahrens.
Eine zentrale Idee ist die Herstellung einer Näherung, die für eine Klasse von Funktionen – typischerweise Polynome
Häufige Beispiele sind das Trapezregel und die Simpsonregel, die zu den Newton-Cotes-Verfahren gehören und sich durch
Für mehrdimensionale Integrale kommen Produktregeln, mehrdimensionale Gauss-Quadratur oder Sparse-Grid-Verfahren zum Einsatz. Adaptive Quadratur verfeinert das Netz