Proteinlipidierung
Proteinlipidierung bezeichnet die enzymatisch katalysierte, covalente Anheftung von Lipidmolekülen an Proteine. Diese Modifikation entsteht häufig während oder unmittelbar nach der Translation und spielt eine zentrale Rolle bei der Sortierung, Stabilisierung und Signaltransduktion von Proteinen. Zu den häufigsten Formen zählen die N‑Myristoylierung, S‑Palmitoylation, Prenylierung (Geranylgeranylation und Farnesylierung) sowie die GPI‑Anheftung. Jede Art verwendet spezifische Enzyme, z. B. N‑Myristoyl‑Transferasen, Palmitoyl‑Acyl‑Transferasen, Prenyl‑Transferasen und GPI‑Synthasen, und ist damit reversibel oder irreversibel.
Die Funktion von Proteinlipidierung ist vielfältig. Durch die Hydrophobie von Lipidmolekülen wird die Subzellpartikel‑Alterung von Proteinen
Experimentell werden Proteinlipidierungen diverse Wege nachgewiesen: Massenspektrometrie (z. B. MALDI-TOF), Farbstoff-Labeling mit Fluorophor‑Agarose‑Arylide, Radiolabeling mit 3H‑Palmitat oder
Proteinlipidierung ist daher ein zentraler Faktor in Zellbiologie, Immunologie und Pathologie. Störung dieser Modifikationen korreliert mit