Nettoforderungen
Nettoforderungen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die nach Abzug von Wertberichtigungen auf Forderungen verbleiben. Sie bilden den realisierbaren Betrag ausstehenden Forderungen und dienen als Indikator für die Liquidität eines Unternehmens.
Die Berechnung erfolgt typischerweise als Bruttoforderungen minus Wertberichtigungen. Wertberichtigungen umfassen Einzelwertberichtigungen für konkret identifizierte Zweifelsfälle sowie
In der Bilanz erscheinen Nettoforderungen in der Regel als Teil des Umlaufvermögens unter den Forderungen aus
Beispiel: Bruttoforderungen 1.000.000 EUR; Einzelwertberichtigungen 30.000 EUR; Pauschalwertberichtigung 20.000 EUR; Nettoforderungen 950.000 EUR.
Bedeutung: Nettoforderungen sind ein wichtiger Indikator für Kreditrisiken und Liquidität und beeinflussen Kennzahlen wie Working Capital
Unterschied zu Bruttoforderungen: Bruttoforderungen umfassen alle Forderungen, während Nettoforderungen den voraussichtlich einbringlichen Betrag nach Abzug der