Metallstabilisatoren
Metallstabilisatoren sind chemische Verbindungen, die dazu dienen, die Degradation von Metallen oder metallhaltigen Materialien zu verhindern oder zu verlangsamen. Sie werden häufig in Kunststoffen, insbesondere in PVC (Polyvinylchlorid), eingesetzt, um deren Hitzestabilität während der Verarbeitung und der Nutzung zu verbessern. Ohne Stabilisatoren kann PVC bei hohen Temperaturen, wie sie beim Extrudieren oder Spritzgießen auftreten, leicht durch Wärme und Licht abgebaut werden. Dieser Abbau führt zur Freisetzung von Chlorwasserstoff (HCl), was wiederum eine Autokatalyse des Abbaus bewirkt und die Verfärbung und Versprödung des Materials zur Folge hat.
Die Wirkungsweise von Metallstabilisatoren ist vielfältig. Viele wirken, indem sie den freigesetzten Chlorwasserstoff binden und so
Historisch wurden häufig Schwermetallsalze, wie Blei- und Cadmiumverbindungen, als effektive Stabilisatoren eingesetzt. Aufgrund ihrer Toxizität und
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