Koordinationsbindung
Eine Koordinationsbindung ist eine Art chemischer Bindung, bei der ein Ligand ein Elektronenpaar an ein Zentralatom, meist ein Metallion, spendet und dabei eine koordinierte kovalente Bindung bildet. In Koordinationskomplexen wird das Zentralmetall von Liganden umgeben, und die Bindung wird häufig als koordinativ oder dative Bindung bezeichnet. Formal lässt sich die Bindung durch das Konzept der Lewis-Basen (Liganden) und Lewis-Säuren (Zentralmetall) erklären.
Liganden können neutral oder negativ geladen sein und unterscheiden sich in ihrer Dentität. Monodentate Liganden spenden
Typische Liganden umfassen anorganische Anionen wie CN−, OH− oder H2O sowie neutrale Moleküle wie NH3, CO oder
Historisch spielte Walther N. von Werner eine zentrale Rolle; seine Theorie der Koordinationsverbindungen legte Grundlagen für