KnochenrückgangTraumata
Knochenrückgang, auch Knochenabbau genannt, bezeichnet den Verlust von Knochenmasse und -festigkeit. Er kann systemisch auftreten, etwa als Osteopenie oder Osteoporose, oder lokal im Kieferknochen infolge Zahnfleischerkrankungen. Ursachen liegen in einem Ungleichgewicht zwischen Abbau durch Osteoklasten und Aufbau durch Osteoblasten, beeinflusst von Faktoren wie Alter, Hormonen (zum Beispiel Menopause), Ernährung, Bewegung, Rauchen und bestimmten Medikamenten.
Lokaler Knochenrückgang entsteht häufig durch Entzündungen wie Parodontitis, Traumata oder Nachwirkungen von Zahnentfernungen sowie durch Probleme
Diagnose erfolgt je nach Verdacht auf systemischen Knochenrückgang durch Messung der Knochenmineraldichte (DXA). Im Mundraum ergänzen
Behandlung richtet sich nach Ursache. Allgemein umfassen Maßnahmen Lebensstil- und Ernährungsanpassungen, ausreichende Kalzium- und Vitamin-D-Versorgung, regelmäßige
Prognose: Frühzeitige Diagnose und konsequente Behandlung können das Fortschreiten verlangsamen; einige Knochenschäden können irreversibel sein.