Knochendichtemessungen
Knochendichtemessungen umfassen diagnostische Verfahren zur Bestimmung der Knochendichte und -struktur, um Frakturfähigkeit abzuschätzen und Therapien zu überwachen. Die am häufigsten eingesetzte Methode ist die Dual-Energy X-ray Absorptiometry (DEXA). Sie misst die Knochendichte in g/cm^2, üblicherweise am Lendenwirbelbereich (L1–L4) und am Hüftbereich (Femurhals, Intertrochantärer Bereich). Die Ergebnisse werden als T-Score und Z-Score angegeben: Der T-Score vergleicht die gemessene Dichte mit dem jungen Normalwert derselben Population; Werte ≥ -1 gelten als normal, -1 bis -2,5 als Osteopenie, ≤ -2,5 als Osteoporose. Der Z-Score vergleicht mit Alters- und Geschlechtsnormen und wird bei Kindern, Jugendlichen oder besonderen Situationen herangezogen.
Weitere Methoden sind die Quantitative Computertomographie (QCT) bzw. HR-pQCT, die eine volumenbezogene BMD und Unterschiede zwischen
Indikationen sind Verdacht auf Osteoporose, Frakturrisikoabklärung, Verlaufskontrolle bei Therapien (z. B. Antiresorptiva oder anabole Substanzen) und