Hartkodierte
Hartkodierte Daten oder Werte bezeichnet man in der Softwareentwicklung Werte, die fest im Quellcode oder in Binärdateien eingebettet sind und nicht zur Laufzeit aus externen Quellen gelesen werden. Typische Beispiele sind feste API-oder Server-URLs, Dateipfade, Konstanten sowie Passwörter, API-Schlüssel oder andere Geheimnisse, die direkt im Code stehen. Der Begriff stammt von "hart" (fest) und "kodiert" und steht im Gegensatz zu konfigurierbaren Einstellungen oder Secrets-Management.
Hartkodierung kann einfache, schnelle Lösungen ermöglichen, insbesondere in kleinen Tools, Prototypen oder Bereichen mit wenig Wechsel.
Die Praxis verschlechtert Wartbarkeit und Flexibilität; Änderungen erfordern Code- und Neustarts. Sie birgt Sicherheitsrisiken, besonders bei
Empfehlenswert ist, Geheimnisse und konfigurierbare Werte außerhalb des Codes zu halten: Konfigurationsdateien, Umgebungsvariablen, Secrets-Management-Systeme. Werte sollten
Hartkodierung ist ein einfacher, aber oft riskanter Ansatz, der in der modernen Softwareentwicklung durch konfigurierbare Lösungen