Gridzellen
Gridzellen sind Neuronen im medialen Entorhinalcortex des Gehirns und gelten als Träger einer Raummetrik. Wenn sich ein Tier durch eine Umgebung bewegt, feuern diese Zellen an mehreren Orten, die zusammen ein regelmäßiges hexagonales Gitter bilden und so den Raum kartieren.
Gridzellen wurden 2005 von Edvard und May-Britt Moser und Kollegen bei frei umherstreifenden Ratten entdeckt. Sie
Eigenschaften und Organisation: Es gibt mehrere Gridzellen, die sich in Abstand, Orientierung und Phasen unterscheiden. Der
Funktion und Verbindungen: Gridzellen gehören zum entorhinal-hippocampalen Navigationssystem. Sie werden als Träger einer Routen- bzw. Positionsmetrik
Relevanz: Gridzellen werden in Tieren und Menschen untersucht und liefern Einsichten in räumliches Gedächtnis sowie in
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