Gehörgängen
Gehörgänge, medizinisch als äußere Gehörgänge bezeichnet, sind zwei röhrenförmige Kanäle des äußeren Ohres, die von der Ohrmuschel zum Trommelfell führen. Bei Erwachsenen misst jeder Gehörgang etwa 2,5 cm in der Länge und etwa 0,7 bis 1,0 cm im Durchmesser. Der Gehörgang besteht aus einem knorpeligen, lateral gelegenen Abschnitt und einem medialen, knochenbasierten Abschnitt. Die Haut des knorpeligen Teils trägt Haare und Ceruminoglandeln, die Cerumen (Ohrenschmalz) produzieren; der knöcherne Anteil besitzt keine Talg- oder Cerumenabsonderung. Die Grenze zum Mittelohr bildet das Trommelfell.
Funktionell dient der Gehörgang der Übertragung von Schalldruck auf das Trommelfell und trägt zur Schallleitung bei.
Klinische Bedeutung: Cerumenverstopfungen und Entzündungen des äußeren Gehörgangs (Otitis externa) können das Hörvermögen beeinträchtigen. Zudem können