Gebotslogik
Gebotslogik bezeichnet in der Ökonomik und Spieltheorie die Analyse von Entscheidungsprozessen in Versteigerungen. Sie untersucht, wie Bieter Werte einschätzen, Informationen nutzen und Gebote planen, um ihren Nutzen zu maximieren. Zentrale Themen sind die Interaktion von Auktionsregeln, individuellen Werten und dem Verhalten konkurrierender Bieter.
Wichtige Auktionstypen sind die englische Auktion (offenes, steigendes Gebot), die niederländische Auktion (offenes, fallendes Preisangebot) sowie
Die Theorie nutzt Spieltheorie, Bayes-Nash-Gleichgewichte und Konzepte wie Bid-Shading sowie private vs gemeinsamer Wert. Das Revenue-Equivalence-Theorem
Anwendungen finden sich in Online-Auktionsplattformen, Lizenz- und Spektrumauktionen sowie in Beschaffungsprozessen. Die Gebotslogik dient auch der
Historisch geht der Ursprung der modernen Versteigerungstheorie auf Vickrey zurück, der das Zweitpreisprinzip 1961 formalisierte. Seitdem