BootUmgebungen
Boot-Umgebungen, auch Boot Environments genannt, bezeichnen Kopien des Boot- und Root-Dateisystems, die separat vom laufenden Betriebssystem verwaltet und beim Start gewählt werden können. Sie dienen vor allem dem sicheren Management von Systemaktualisierungen, Konfigurationsänderungen oder Reparaturen, weil das laufende System unverändert weiterläuft. Durch das Booten aus einer vorherigen Umgebung lässt sich ein System schnell wiederherstellen, ohne Datenverlust oder Neuinstallation.
Technisch basieren Boot-Umgebungen häufig auf Dateisystem-Snapshots oder speziellen Verwaltungstools. Der Bootloader muss in der Lage sein,
Beispiele für Implementierungen finden sich in verschiedenen Betriebssystemen. FreeBSD nutzt ZFS-bezogene Boot-Umgebungen, erzeugt mit Tools wie
Vorteile umfassen schnelle, risikoarme Rollbacks, sichere Testläufe und erleichterte Wiederherstellung nach Fehlern. Einschränkungen sind erhöhter Speicherbedarf,