Basismannigfaltigkeit
Basismannigfaltigkeit bezeichnet in der Differentialgeometrie den Raum, über dem ein Faserbundel definiert ist. Gegeben ein Faserbundel E über B mit Projektion π: E → B und typischer Faser F, ist B der Basenraum, auf dem die Bündelung lokal trivialisiert wird. Für jedes b ∈ B existieren offene Nachbarschaften U ⊆ B und Diffeomorphismen Φ: π^{-1}(U) → U × F, die π in der ersten Koordinate abbilden. Damit ist das Bündel lokal als Produkt U × F darstellbar. Die Basismannigfaltigkeit trägt damit die glatte Struktur, sofern E und F glatte Mannigfaltigkeiten sind; die Dimension von B erfüllt in diesem Fall dim B = dim E − dim F.
Eigenschaften: Die Basismannigfaltigkeit bestimmt die globale Geometrie der Faserstruktur. In einem Vektorbündel über B ist F
Beispiele: Das Tangentialbündel TM einer glatten Mannigfaltigkeit M hat als Basismannigfaltigkeit M, mit Projektion π: TM → M.
Bedeutung: Basismannigfaltigkeiten spielen eine zentrale Rolle in Geometrie, Analysis und Physik (z. B. Gauge-Theorie), da sie