isogeometrie
Isogeometrie, auch als Isogeometric Analysis (IGA) bekannt, ist ein rechnergestütztes Paradigma, das darauf abzielt, die geometrische Modellierung aus dem CAD-System mit der numerischen Finite-Elemente-Analyse zu verbinden. Ziel ist es, dieselben mathematischen Funktionen—typischerweise NURBS, B-Splines oder verwandte Flächen- und Volumenrepräsentationen—für die exakte Geometrie und für die Lösung von partiellen Differentialgleichungen zu verwenden. Dadurch werden Geometriefehler durch Diskretisierung reduziert und der Übergang zwischen CAD und CAE (Engineering-Analyse) vereinfacht.
Das Konzept entstand in den 2000er Jahren, maßgeblich durch T. J. R. Hughes, J. A. Cottrell und
Zu den zentralen Vorteilen gehören eine präzisere Geometrierhaltung, bessere Approximationseigenschaften bei vergleichbarer oder geringerer Freiheitsgrad-Anzahl sowie
Typische Basisfunktionen umfassen NURBS, B-Splines, T-Splines und LR-Splines. Anwendungen finden sich in der Strukturdynamik, Fluiddynamik, Kontaktmechanik
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