allylpolymerisering
Die Allylpolymerisierung bezeichnet die Polymerisation von Monomeren, die eine Allylgruppe tragen (–CH2–CH=CH2). Typische Beispiele sind Allylacrylat, Allylmethacrylat, Allylchlorid sowie mehrfunktionelle Monomere wie Triallylcyanurat. Ziel ist die Bildung von Polymeren, bei denen das Hauptkettenglied vinylisch ist und die Allylreste als funktionelle Seitengruppen oder Vernetzungsstellen erhalten bleiben.
Mechanismen: In der Praxis erfolgt die Allylpolymerisierung überwiegend radikalisch. Initiatoren wie AIBN, Benzoylperoxid oder Photoinitiatoren setzen
Eigenschaften und Anwendungen: Die resultierenden Polymere zeigen oft nur moderate Kettenwachstumsraten und neigen bei Mehrfachfunktionalität zur
Verarbeitung und Charakterisierung: Polymerisation erfolgt typischerweise unter Lösung, Emulsion oder Bulk. Wichtige Einflussfaktoren sind Initiatortyp, Temperatur,