WelchVerfahren
Welch-Verfahren, benannt nach Peter D. Welch, ist eine Methode zur Schätzung der Leistungsdichtespektrum (PSD) eines zeitlichen Signals. Ziel ist es, die Varianz der PSD-Schätzung gegenüber dem klassischen Periodogramm zu verringern, ohne die Grundsignaleigenschaften zu stark zu verzerren. Es wird häufig in der Signalverarbeitung, Akustik, Vibrationsanalyse und Biomedizin eingesetzt.
Die Idee besteht darin, den Datensatz in überlappende Segmente zu unterteilen, jedes Segment mit einer Fensterfunktion
Wichtige Eigenschaften: Durch die Segmentierung und Mittelung wird die Varianz der Schätzung reduziert, im Gegenzug steigt
Anwendungen und Implementierung: Das Welch-Verfahren ist Standard in vielen Softwarepaketen (z. B. SciPy: welch, MATLAB: pwelch).