Vakuumentgasung
Vakuumentgasung ist ein metallurgischer Prozess, der darauf abzielt, gelöste Gase aus flüssigen Metallen zu entfernen, insbesondere Wasserstoff und Stickstoff. Der Prozess erfolgt in einer Vakuumdegasseranlage, in der der flüssige Werkstoff einem Unterdruck ausgesetzt wird. Durch den niedrigen Gasdruck können sich die gelösten Gase aus dem Metall lösen und über die Vakuumpumpe abgeführt werden. Dadurch wird die Gasbeladung des Metalls stark reduziert und die Qualität des Endprodukts verbessert.
In der Praxis wird das Metall meist aus einem Vorofen oder einer Laugnung in den Degasser transferiert.
Anwendungsgebiete und Nutzen umfassen vor allem die Stahlherstellung, wo eine niedrige Wasserstoff- und Sauerstoffbeladung zu geringerer
Zu den Vorteilen gehören gesteigerte Produkt- und Bauteilqualität sowie verbesserte mechanische Eigenschaften. Nachteile sind der höhere