Sturmböen
Sturmböen bezeichnen in der Meteorologie besonders kräftige, kurzzeitig auftretende Böen, das heißt plötzliche, erhebliche Zuwächse der Windgeschwindigkeit. In deutschen Wetterwarndiensten wird der Begriff verwendet, um Böen von hoher Stärke zu kennzeichnen, die zwar nicht dauerhaft anhalten, aber beträchtliche Auswirkungen haben können. Die genaue Grenze variiert je nach Warnsystem, im Allgemeinen werden Sturmböen ab etwa 55 Kilometern pro Stunde oder darüber erwartet, während stärkere Böen als Sturm orormächtig angezeigt werden.
Sturmböen treten häufig im Zusammenhang mit Tiefdruckgebieten, Frontdurchgängen oder Gewittern auf. Sie können regional auftreten und
Auswirkungen sind typischerweise abhängig von der Umgebung: lose Gegenstände, Äste oder Dachverkleidungen können Schäden verursachen, Straßensicht
Messung und Bewertung erfolgen über Anemometer, die die Windgeschwindigkeit kontinuierlich erfassen. Gusts, also Spitzenwerte, werden oft