Stellungslinien
Stellungslinien bezeichnet in der Militärsprache defensive Linien entlang einer Front, die sich in mehreren Ebenen hintereinander erstrecken. Sie dienen der Organisation der Verteidigung, dem Verzögern eines Angriffs und der sicheren Führung von Reserven. Typische Elemente sind Erdwerke, Schützengräben, Unterstände, Bunker, Drahtverhaue, Minenfelder, Artilleriestellungen und logistische Knoten. Die Linien bilden eine vertikale und räumliche Struktur, in der Front-, Mittel- und Reserveabschnitte aufeinander abgestimmt sind, damit Feuerkraft und Nachschub koordiniert bleiben.
Historisch spielen Stellungslinien vor allem im 19. und 20. Jahrhundert eine zentrale Rolle. In vielen Konflikten
Gegenwärtig wird der Begriff in der Praxis weniger gebräuchlich; militärische Planung spricht häufiger von Verteidigungs- oder