Raumgitterkonstruktionen
Raumgitterkonstruktionen, auch als räumliche Gittersysteme bezeichnet, sind tragende Baustrukturen, die aus einer dreidimensionalen Anordnung von Stäben bestehen, die über Knotenpunkte zu einem festen Gitter verbunden sind. Ihre Lasten werden überwiegend in Zug- oder Druckkräften in den Stäben aufgenommen, wodurch sich ein besonders hohes Tragwerk-Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht ergibt. Dadurch eignen sie sich gut für große Spannweiten, flache oder komplex geformte Dach- und Hallenstrukturen sowie für industrielle oder architektonische Bauaufgaben, bei denen geringe Bauhöhe und geringe Masse eine Rolle spielen.
Geometrie und Typen umfassen typischerweise Raumgitter mit regelmäßigen Einheitszellen wie Tetraeder- oder Oktets-Gittersystemen. Raumframes verwenden meist
Werkstoffe und Verbindungstechniken umfassen Stahl, Aluminium und Verbundwerkstoffe; Verbindungen erfolgen durch Schrauben, Bolzen, Schweißen oder verklebte
Die Auslegung erfolgt überwiegend numerisch mittels 3D-Finite-Elemente-Analysen, um axiale Lasten in den Stäben zu optimieren undknick-