NeoBabylonische
Die Neo-Babylonische Zeit, auch Neo-Babylonisches Reich oder Neubabylonische Dynastie, bezeichnet die letzte Blütezeit Babylons und erstreckte sich grob von 626 v. Chr. bis 539 v. Chr. Nach dem Niedergang des Assyrischen Reiches gelang Nabopolassar durch eine Allianz mit den Meder die Gründung eines neo-chaldäischen Staates mit Babylon als Hauptstadt. Die Dynastie prägte das politische, wirtschaftliche und kulturelle Leben Mesopotamiens und stellte eine neue Mittel- und Ostgrenze des babylonischen Reichs dar.
Der Höhepunkt lag unter Nebukadnezar II. (ca. 605–562 v. Chr.), der das Reich nach Westen ausdehnte, die
Verwaltung und Kultur: Aramäisch wurde zur dominierenden Verwaltungs- und Handelssprache, während ashchakkadische Schrifttraditionen fortbestanden. Die Neo-Babylonier
Ende und Nachwirkung: 539 v. Chr. wurde das Reich von Kyros dem Großen und den Persern erobert,