MolekularOrbitalTheorie
MolekularOrbitalTheorie ist ein Konzept in der Quantenchemie zur Beschreibung der elektronischen Struktur von Molekülen. Sie erklärt Moleküle durch Molekülorbitale, die aus der Überlagerung von Atomorbitalen entstehen und sich über das ganze Molekül erstrecken können. Die Theorie entstand in den späten 1920er- und 1930er-Jahren und wurde maßgeblich von Robert S. Mulliken und Friedrich Hund entwickelt. Sie steht im Gegensatz zur Valenzbindungstheorie, die Elektronen stärker lokalisiert betrachtet; MO-Theorie betont Delokalisation und Symmetrieeigenschaften der Orbitale entsprechend der Molekülsymmetrie.
In der Molekulare Orbitaltheorie bilden sich bindende und antibindende Orbitale durch lineare Kombination der Atomorbitale (LCAO).
Anwendungen und Grenzen: MO-Theorie liefert Einsichten in Spektren, Magnetismus, Reaktivität und geometrische Struktur. In der Praxis