Modaloperatoren
Modaloperatoren sind logische Operatoren, die den Modus der Wahrheit von Aussagen ausdrücken. Die beiden grundlegenden Operatoren sind Notwendigkeit □ und Möglichkeit ◇. □φ bedeutet, dass φ in allen zugänglichen Welten wahr ist; ◇φ bedeutet, dass φ in einer zugänglichen Welt wahr ist. In der klassischen Kripke-Semantik werden Modelle durch ein Tupel (W, R, V) beschrieben, wobei W eine Menge von Welten, R eine Erreichbarkeitsrelation zwischen Welten und V eine Valuation ist, die die Wahrheitswerte von Aussagen in jeder Welt festlegt.
Die Semantik definiert die Wahrheit wie folgt: w ⊨ □φ gilt genau dann, wenn für alle v mit
Durch Zusatzaxiome erhält man Spezialsysteme. T (□p → p) fügt Reflexivität hinzu; 4 (□p → □□p) Transitivität; 5
Modallogik findet Anwendungen in Philosophie, Linguistik, Informatik und Kognitionswissenschaften, z. B. epistemische Logik (wissen), deontische Logik
Historisch geht der Ursprung auf Clarence Irving Lewis zurück; die formale Semantik wurde wesentlich durch Saul