Mischabläufe
Mischabläufe bezeichnet in der Prozess- und Strömungsmechanik die charakteristischen Muster, nach denen sich mehrere Ströme in einem Mischsystem vermischen und als Ausgangsstrom zusammenführen. Der Begriff umfasst sowohl räumliche Konzentrationsverteilungen als auch die zeitliche Entwicklung der Homogenisierung. Typische Einflussfaktoren sind die Geometrie des Mischbehälters, die Positionen von Einlass- und Auslasshäfen, Betriebsparameter wie Umwälz- oder Förderraten sowie die physikalischen Eigenschaften der Stoffe.
Anwendungsgebiete finden sich in der chemischen Industrie, der Lebensmittel- und Getränkeherstellung, der Umwelttechnik (Abwasser- und Klärtechnologie),
Typische Phänomene umfassen laminare sowie turbulente Mischabläufe, Wirbelbildung, Dead zones und Kurzschlussströme, die zu inhomogenen Konzentrationsfeldern
Design- und Betriebsaspekte zielen auf ausreichende Homogenisierung bei geringem Energieaufwand. Maßnahmen umfassen Bauteil-Baffeln, optimierte Impeller- oder
Siehe auch: Vermischung, Strömungsmechanik, Residence Time Distribution.