Metallfällungen
Metallfällungen bezeichnet den Prozess der Ausfällung metallischer Ionen aus wässrigen Lösungen durch Zugabe von Fällungsmitteln. Dabei entstehen unlösliche Verbindungen wie Metallhydroxide, -sulfide, -carbonates oder -phosphate, die als Feststoffe aus der Lösung abgeschieden werden. Der Begriff wird vor allem in der Umwelttechnik, der Abwasserbehandlung und der analytischen Chemie verwendet.
Die Bildung von Metallfällungen hängt von Faktoren wie pH-Wert, Redoxbedingungen, Temperatur und der Art des Fällungsmittels
Anwendungsgebiete umfassen die Entfernung von Schwermetallen aus Industrieabwässern, die Vorbehandlung von Abwässern in Kläranlagen, sowie die
Vorteile der Metallfällung sind Effektivität und vergleichsweise geringe Betriebskosten; Nachteile umfassen die Entstehung von Schlamm, der
Siehe auch Fällung (Chemie), Abwasserbehandlung, Umwelttechnik.