Lungenbläschen
Die Lungenbläschen, medizinisch Alveolen, sind mikroskopisch kleine Sackstrukturen am Ende der Atemwege. Sie bilden den Endplatz des Gasaustauschs in der Lunge und ermöglichen den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid zwischen Luft und Blut. Die alveolare Oberfläche beträgt zusammen ungefähr 70 Quadratmeter und umfasst schätzungsweise 480 Millionen Alveolen in beiden Lungen. Die Alveolen haben typischerweise Durchmesser von etwa 200–300 Mikrometern.
Aufbau: Die Wände der Alveolen bestehen überwiegend aus flachen Pneumozyten Typ I, die eine dünne Blut-Luft-Schranke
Funktion: Der Gasaustausch erfolgt durch Diffusion entlang der Partialdrücke von O2 und CO2. Die Blut-Luft-Schranke besteht
Klinische Hinweise: Ein Surfactant-Mangel bei Frühgeborenen kann zu einem Atemnotsyndrom führen. Weitere Störungen wie Lungenödeme, Pneumonien