Hundregel
Hundregel, auch Hundsche Regel, ist eine Grundregel der Atom- und Quantenchemie zur Bestimmung der Elektronenverteilung in mehrspinigenzuständen eines Atoms. Sie wurde nach Friedrich Hund benannt und ergänzt das Aufbauprinzip durch eine Vorzugregel für entartete Orbitale.
Kerninhalt der Regel ist, dass in einer vorhandenen Unter-Schale mit gleichwertigen (entarteten) Orbitalen Elektronen zuerst einzeln
Die energetische Begründung beruht auf dem Austauschwechselwirkungseffekt: Elektronen mit gleichen Spins vermeiden sich stärker gegenseitig, was
Anwendung und Grenzen: Hundsche Regel gilt besonders gut für leichte Elemente, in denen Spin-Orbit-Kopplung schwach ist.