Gittertranslationalsymmetrie
Gittertranslationale Symmetrie bezieht sich auf die Invarianz eines Kristallgitters unter Translationen um Gittervektoren. Ein Gitter L besteht aus drei Basisvektoren a1, a2, a3, so dass jeder Punkt durch R = n1 a1 + n2 a2 + n3 a3 (mit ganzzahligen n i) erreicht wird. Die Translationen T_R bilden eine abelsche Gruppe und sind zentrale symmetrische Operationen in periodischen Systemen.
In einem periodischen Hamiltonian H kommutieren die Translationen mit H, sodass [H, T_R] = 0. Die Elektronenwellenfunktionen
Die translationalen Symmetrien führen zur Diskretheit der Bandstruktur, zur Erhaltung des kristallmomentums (bis auf eine reziproke
Experimentell zeigen sich die translationalen Symmetrien durch Bragg-Beugungen in der Röntgen- oder Elektronendiffraction, die regelmäßige Peaks
Defekte wie Vacanzen, Interstitials oder Versetzungen brechen die ideale Translationalsymmetrie lokal, während in feinkörnigen oder ungeordneten