Devaluationen
Devaluationen bezeichnet die absichtliche Absenkung des Nennwerts einer Währung gegenüber anderen Währungen oder gegenüber einem Währungskorb durch Regierung oder Zentralbank. In festen oder verankerten Wechselkurssystemen erfolgt eine Devaluation offiziell durch Beschluss oder Anpassung der Parität; in flexiblen Systemen entsteht eine Abwertung eher durch Marktkräfte. Ziel ist oft eine bessere Exportwettbewerbsfähigkeit und eine Korrektur der realen Wechselkursbewertung, doch Importpreise und Inflation können steigen.
Ursachen und Instrumente: Devaluationen dienen der kurzfristigen Anpassung von Preis- und Leistungsbilanzproblemen. Instrumente sind Paritätsänderungen, Wechselkursinterventionen
Folgen: Kurzfristig können Exporte stimuliert werden und die Handelsbilanz verbessern; langfristig erhöhen sich Importpreise, Inflation und
Historische Beispiele: Bedeutende Devaluationen fanden in Großbritannien 1967 und 1992 statt, sowie in Mexiko 1994 und