Dünnfilmen
Dünnfilmen bezeichnet das Herstellen oder Auftragen einer gleichmäßigen, dünnen Schicht aus einem Material auf ein Substrat. Dünnfilme haben typischerweise eine Dicke von wenigen Nanometern bis zu einigen Mikrometern; in der Praxis liegen viele Anwendungen im Bereich von 1 bis 500 Nanometern, manchmal auch höher. Ziel ist die funktionale oder dekorative Veränderung der Oberflächeneigenschaften sowie die Abgrenzung.
Die Herstellung erfolgt überwiegend durch physikalische oder chemische Abscheidungsmethoden. Zu den physikalischen Methoden gehören Sputterabscheidung und
Typische Materialsysteme umfassen Metalle, Oxide, Nitride, Halide sowie organische und Polymerfilme. Dünnfilme dienen häufig der Optik
Die Charakterisierung erfolgt durch Ellipsometrie, Profilometrie, Röntgenreflektometrie oder Mikroskopie. Herausforderungen umfassen Spannungen, Defekte, Interdiffusion an Grenzflächen