Cu2Komplexe
Cu2Komplexe sind dinukleare Kupferverbindungen, in denen zwei Kupferionen durch Brückenliganden zu einem gemeinsamen Kern verbunden sind. Sie können unterschiedliche Oxidationsstufen tragen, typischerweise Cu(II)–Cu(II), Cu(I)–Cu(I) oder gemischte Valenzen wie Cu(I)Cu(II). Die beiden Kupferzentren stehen durch Brückenliganden fest miteinander verbunden, was die Eigenschaften des gesamten Komplexes stark beeinflusst.
Struktur und Koordination: Die häufige Anordnung ist ein dinuklearer Kern mit μ- oder μ2-Brücken, z. B. aus
Eigenschaften und Spektroskopie: Die Binuklearzentren zeigen oft starke magnetische Kopplung zwischen den Kupferzählern; dominierend ist antiferromagnetische
Licht- und Reaktionsmechanismen: Cu2Komplexe dienen als Modelle von Enzymen mit binuklearem Kupferzentrum, wie Laccasen und Tyrosinase.
Herstellung: Cu2Komplexe entstehen durch Reaktion geeigneter mehrzähniger Liganden mit Kupferquellen unter kontrollierten Bedingungen, oft unter Einsatz